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Erst denken, dann kaufen — Ein zweiter Blick auf’s Etikett

Ich liebe Kleidung. Ich mag das Gefühl, wenn man etwas Neues gekauft hat und man es zum ersten Mal anzieht. Deswegen bin ich früher sehr regelmäßig shoppen gegangen. Nur mal gucken und dann doch kaufen.
Wer kennt das nicht? 😀

Aber irgendwann ist der Schrank voll, die Kasse leer und man hat trotzdem nichts zum Anziehen. Das schöne Gefühl lässt nach.
Leider hat das Thema darüber hinaus noch weitereichendere Folgen, denn …

Kleidung kostet nicht nur Geld, sondern beutet Menschen aus und schadet unserer Umwelt.

Eigentlich weiß jeder unter welchen Bedingungen Klamotten produziert werden und WARUM das T-Shirt vom H&M nur 7,99€ oder 3,00€ im Sale kostet.
Wir blenden es einfach aus. Die Klamotten sehen gut aus und was gibt es schon für eine Alternative? Schließlich lassen auch teurere Marken ihre Klamotten in Bangladesh oder Indien produzieren.

Hier mal ein Beispiel für die Reise eines T-Shirts:

http://www.femnet-ev.de

Wer mehr Infos zu dem Thema haben möchte, sollte sich unbedingt den Film „True Cost“ ansehen! Der Film hat mir nochmal klar gemacht, wie absurd das ganze eigentlich ist. Immer mehr, immer billigere Kleidung auf den Kosten anderen Menschen und unserer Erde.

Die gute Nachricht ist aber: Es muss nicht so laufen!
Wir können etwas verändern, indem wir diese Firmen nicht mehr unterstützen.

Unser Geld ist die größte Macht die wir haben.
Wir können jedes Mal eine Entscheidung treffen.
Lasst uns aufhören die Augen zu verschließen!

Welche Alternativen gibt es?

  1. Faire und biologische Kleidung kaufen
    z.B. bei Avocadostore.
    Hier eine Übersicht über wichtige Siegel, auf die Du achten solltest.
  2. Gebrauchte Kleidung kaufen
    Ich kaufe nur noch gebrauchte Kleidung und bin damit sehr zufrieden.
    Es ist günstig und gut für die Umwelt, da die Klamotten nicht
    weggeschmissen werden. Ich kaufe meine Kleidung am liebsten bei Kleiderkreisel, in Second-Hand-Läden oder auf Flohmärkten.

Du weißt nicht wo und wann der nächste Flohmarkt in deiner Nähe ist?
Dann schau‘ doch einfach mal bei Flohmarkt Radar vorbei 🙂

Greenpeace macht zur Zeit auch eine Kampagne zum Thema „Chemie in Textilien“. Dort findest du auch eine Petition 🙂

Lasst uns gemeinsam etwas verändern!

Hast Du auch schon Erfahrungen mit gebrauchter Kleidung gemacht?
Lass‘ uns gerne einen Kommentar da.
Wir freuen uns, wenn Du uns ein Feedback hinterlässt 🙂

 

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